Brustver­grösserung

Die Brustvergrösserung ist eine der beliebtesten ästhetischen Behandlungen bei Frauen. Sie wird oft durchgeführt, muss jedoch für jede einzelne Patientin individuell geplant werden. Im Folgenden finden Sie erste Informationen zu den verschiedenen Methoden sowie zu den Kosten und unseren Fachärzten.

Welche Methode der Brustvergrösserung für Sie geeignet ist, hängt von Ihren ganz individuellen Voraussetzungen ab. Ein Spezialist, der diese Behandlung sehr häufig durchführt, kann Sie optimal betreuen und beraten – und gemeinsam mit Ihnen die für Sie beste Lösung für Ihren Behandlungswunsch finden. Erfahrungsberichte bereits operierter Patientinnen finden Sie hier sowie bei Jameda und Docapp.

Wir haben vorab grundlegende Informationen zur Brustvergrösserung mit Implantaten und mit Eigenfett für Sie zusammengestellt.

Brustvergrösserung mit Implantaten

Die Vergrösserung der Brüste mit Implantaten ist die am weitesten verbreitete Methode. Neben dem Zugangsweg und der Positionierung des Silikons muss vor allem die Wahl des Implantats selbst – Grösse, Form und Oberfläche – mit dem Arzt besprochen werden.

Mit der neuen 3D-Simulation von „Crisalix“ können Patientinnen im Rahmen des Beratungsgesprächs einen Vorab-Eindruck bekommen, wie das Ergebnis einer Brustvergrösserung an einem selbst aussehen kann. Lesen Sie weitere Infos zur 3D-Simulation.

Vorteile: Der Vorteil einer Brustvergrösserung mit Implantaten ist die Vorhersehbarkeit: Im Gegensatz zur Eigenfettmethode lässt sich relativ genau bestimmen, welche Grösse und Form die Brüste nach der Operation annehmen. Zudem können Sie gemeinsam mit dem Arzt abstimmen, welche Körbchengrösse Sie sich wünschen. Sofern diese medizinisch unbedenklich ist und zu Ihrem Körperbau passt, steht ihr nichts im Wege.

Nachteile: Mit dem Silikonkissen wird bei der Brustvergrösserung mit einem Implantat ein Fremdkörper in die Brust eingesetzt, dies kann zu einer Kapselfibrose führen, die einen Austausch der Implantate notwendig macht.

Brustvergrösserung mit Eigenfett

Eine Brustvergrösserung mit Eigenfett besteht immer aus zwei Behandlungsparts: Zunächst muss das Fett an einer anderen Körperregion abgesaugt und aufbereitet werden, dann wird es in die Brüste injiziert. Die Methode gilt als sanfte Alternative zur Brustvergrösserung mit Implantaten.

Vorteile: Bei der Brustvergrösserung mit Eigenfett wird kein Fremdkörper in die Brust eingebracht. Es entstehen keine Narben, da keine Operation notwendig ist. Viele Frauen empfinden die Kombination mit einer Fettentnahme an anderer Körperstelle als schönen Nebeneffekt.

Nachteile: Eine Brustvergrösserung mit Eigenfett lässt im Gegensatz zur Silikonmethode keine exakte Ergebnisdefinierung zu, da die eingebrachten Fettzellen in einer gewissen Menge wieder vom Körper abgebaut werden. Deshalb sind oft auch mehrere Behandlungstermine nötig. Zudem ist der Volumengewinn limitiert, es kann bei der Eigenfettmethode maximal etwa eine halbe Körbchengrösse dazugewonnen werden.